© Hochschule Esslingen / Eve heißt der Elektrorennwagen der Hochschule
© Hochschule Esslingen / Eve heißt der Elektrorennwagen der Hochschule

Mehr als nur Leidenschaft: Ein schnelles E-Auto für den Wettbewerb

Rollout 2015 für Eve aus dem E.Stall der Hochschule Esslingen

‘Formula E für Studenten" - ein internationaler Konstruktionswettbewerb für Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen. Am Montagabend stellte der ‘E.Stall’ der Hochschule Esslingen in der Göppinger Werfthalle Eve der Öffentlichkeit vor.

Mehr als 400 Gäste – darunter viele Sponsoren kamen, es gab spektakuläre Showrennen mit den Wagen des Vorjahres, einen Rückblick auf die vergangene Saison und natürlich viele Gespräche mit den Jung-Ingenieuren und Nachwuchs-Betriebswirtinnen.

Eine der Hauptrollen bekam jedoch Eve, ein Rennwagen mit Elektroantrieb, der mit beeindruckenden Zahlen punktet: Zwischen 1000 und 1500 Stunden Arbeit steckt jeder der mitarbeitenden Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen in das Projekt. ‘Sie haben meine Hochachtung’, lobte Prof. Dr. Ralf Schuler. Seit Oktober vergangenen Jahres arbeiten die jungen Frauen und Männer an der Konstruktion. Bis zum ersten Rennen Ende Juli auf dem Hockenheim-Ring stehen noch weitere Tests an: ‘Jetzt beginnt die heiße Phase’, so Prof. Schuler.

Formula Student – das ist Leidenschaft für schnelle Autos und den Wettbewerb. ‘Es ist aber auch ein Reallabor’, erläutert der Professor. In dem Projekt lernen die Studentinnen und Studenten vernetztes Denken, stärken ihren Realitätssinn und den Teamgeist. ‘Es ist eines der besten Qualifikationsprogramme, das wir haben’, sagt Ralf Schuler.

Um bei dem Wettbewerb zu gewinnen, sind jedoch nicht nur die Rennen entscheidend. Eine gute Finanzierungs- und Verkaufsstrategie sind ebenso wichtig, wie ein sauberer Kostenbericht und eine detaillierte Konstruktionsbeschreibung. Das Team mit dem besten Gesamtpaket entscheidet den Wettkampf für sich. Eve punktet mit einem verbesserten Antriebsstrang, den das Team im Detail vorstellte.

Eine großartige Leistung, die zeigt, was mit Einsatz möglich ist.


Artikel Online geschaltet von: / Doris Holler /