© Oliver Hromada
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Diesel-PKW kaum besser als Elektroautos!

Eine Ansichtssache von Oliver Hromada

Laut der aktuellen Studie von ÖAMTC in Kooperation mit ÖVK und Technischer Universität (TU) Wien soll also ein abgasfreies Elektroauto beinahe gleichauf mit "tödlichen" Dieselfahrzeugen liegen. Drei Studien weiter ist man nämlich drauf gekommen, dass Dieselabgase enorm toxisch wirken und gleichauf mit Arsen oder Asbest liegen.

Also ist die Studie des ÖAMTC - und leider bleibt den Menschen die sie lesen, nur dieser Begriff in Erinnerung, das Elektroautos irgendwo in dem Bereich des "Tod-bringenden" (Studie!!) Dieselmotors liegen.

Das Grundproblem liegt aber wesentlich tiefer im Unterbewusstsein vergraben.

Der Mensch ist insbesondere dann glücklich, wenn er sich sicher fühlt. Dieser Begriff ‘Sicherheit’ bezieht sich auf viele Ebenen und darunter ist Wohlstand und Prestige ein wesentlicher. Die Mobilität gehört hier ganz besonders hervorgehoben.

Organisationen, die Studien erstellen, haben gegenüber ihren Auftraggebern auch im gewissen Sinne für Sicherheit zu sorgen, ein positives Ergebnis zu konstruieren. Nun möchte ich, der selbst ein Mensch ist, dem Sicherheit ein wesentlicher Seligkeitsfaktor ist, folgendes gegenüberstellen:
Ein Mobilitäts-Vehikel, das auf Explosionstechnologie aus fossilen Treibstoffen angewiesen ist, im Vergleich zu einem Sola r- betriebenem Strom-Automobil.

A: Die Klasse der so genannten TÖF-TÖF Fahrzeuge mit dem klassischen Chamäleon Effekt.

Ein Dieselmotor hat die hervorragende Eigenschaft, aus 100% Treibstoff rund 2/3 Wärme und ein (1/3) Drittel Antriebsleistung zu erwirtschaften. Vorausgesetzt man fährt sparsam, bei idealen Temperatureigenschaften und ausgeschalteter Klimaanalage.

Man muss die Dinge nach ihrer Leistung benennen: somit ist ein Verbrennungsmotor in erster Linie ein Heizgerät – ergo ein Ofen.
Diese hocheffizienten Öfen haben nun durch 4 Räder die Möglichkeit erhalten auch gefahren zu werden.
Für eine 4 Personenhaushalt hat ein handelsüblicher Heizofen zwischen 15-25 kW Leistung. Die fahrbereiten Öfen benötigen zwischen 75 und 120 (oder noch mehr) kW Leistung. Alleine daran sieht man das diese Technologie noch einiges an Forschung benötigt und ich bin zuversichtlich in 30 bis 50 Jahren haben die Techniker diese Problem der Ineffizienz in den Griff bekommen. Da Diesel bei der Verbrennung toxische Abgase produziert und diese bei neuen Fahrzeugtypen nach Chlorgas, wie in einem Hallenbad riechen, kann nun jeder für sich feststellen: Ich wurde soeben vergiftet!

B: Die Klasse der so genannten summ-summ Fahrzeuge. Die leise Revolution.

Ein Elektroauto definiert Mobilität von Grund auf neu. Der Elektromotor hat einen Wirkungsgrad von gut 90% und teilweise sogar darüber. Das bedeutet bei 100% gekaufter Energie wird 90% für´s Vorwärtskommen genutzt. Aber das Elektroauto bietet dem Nutzer erstmalig die Gelegenheit eine Entscheidung zu treffen. WOHER kommt die Energie für meine Mobilität? Das ist die Kernbotschaft die jede Studie, ohne es auszusprechen, stellt.

Man riecht förmlich die Angst und das Zaudern der Zustandsbewahrer. Der Nutzer hat die Möglichkeit zu sagen:’ Atomstrom ist gelb und billig- Kinder habe ich keine und die Zukunft ist mir egal.’

Sie /Er hat aber auch die Möglichkeit zu sagen: ‘Wind, Wasser, Pflanzengas- und Solarstrom soll in mein Elektroauto. Weil das bin ich mir Wert’.

Oder der Betreiber sagt:’ das ist mir alles zu unsicher. Ich habe meine eigenen Photovoltaikanlage und produziere mir meinen Solarstrom am Hausdach, denn nur das gibt mir die Sicherheit die nächsten 25 Jahre ohne Sorgen und ohne Kosten Autofahren zu können.
Ich bin GLÜCKLICH- denn ich fühle mich SICHER. Denn auf die Sonne kann ich mich verlassen. Denn Saaten wackeln, der EURO wackelt, der Dollar wackelt und in Japan wackeln sogar die Atommeiler die dann zu einem tödlichen Mischmasch verschmelzen.

Ein Elektroauto gibt Sicherheit- und die ganzen Studien wollen Sie schlichtweg nur vor dieser Sicherheit schützen. Als Kunde und Konsument sind sie in Unsicherheit und Inflationsangst wesentlich mehr Wert.

meint Ihr
Oliver Hromada
Vorstandsvorsitzender www.eurozem.org

GastautorIn: Oliver Hromada für oekonews.
Artikel Online geschalten von: / holler /